MAGAZIN

Deutscher Holzbaupreis 2017 ausgelobt

Deutscher Holzbaupreis 2017
Der Deutsche Holzbaupreis 2017 ist ausgelobt worden. Er zeichnet reali­sier­te Gebäu­de und Ge­bäu­de­kompo­nen­ten aus, die über­wie­gend aus Holz und Holz­werk­stof­fen sowie weite­ren nach­wach­senden Roh­stof­fen bestehen. Vor­rangi­ges Ziel ist es, die Ver­wen­dung und Weiter­ent­wick­lung des ressour­cen­scho­nen­den, um­welt­freund­lichen und nach­hal­tigen Bau­stof­fes zu fördern.

Die einzureichenden Bauwerke sollen von hoher gestal­te­rischer Quali­tät sein und ins­ge­samt ein zukunfts­wei­sen­des Gesamt­kon­zept dar­stel­len. Teil­neh­men können Archi­tek­ten, Trag­werks­planer und Bau­her­ren sowie Unter­neh­men der Holz­wirt­schaft (Produkt­her­stel­ler und Innungs­betriebe des Holz­bau­gewerbes).

Der Deutsche Holzbaupreis 2017 ist mit einem Preis­geld von ins­ge­samt 20.000 Euro dotiert. Neben den Prei­sen werden An­erken­nun­gen verge­ben. Einrei­chungen sind bis zum 31. Januar 2017 mög­lich und die Preis­verleihung erfolgt dann am 23. Mai 2017 auf der LIGNA, der Welt­leit­messe für Maschi­nen, Anla­gen und Werk­zeuge zur Holz­bear­bei­tung und -ver­arbei­tung, in Hannover.

Ausführliche Informationen zum Deutschen Holz­bau­preis 2017 finden Sie unter www.baumeister-online.de.


Forst, Holz und WWF fordern „Zukunftsoffensive Holzbau“

Logos Forst, Holz, DFWR, DHWR
Beim aktuellen Parlamentarischen Frühstück der Platt­form Forst & Holz zu dem Thema „Bauen mit Holz“ über­reich­te deren Sprecher Steffen Rathke der Poli­tik fünf For­de­rungen, mit denen die Poten­zia­le des Holz­baus künf­tig noch besser aus­ge­schöpft werden sollen.

Die Forderungen umfassen die Erweiterung von Wohn­raum in Ballungs­zentren, den Klima­schutz, die regio­nale Wert­schöp­fung, die For­schungs­för­derung sowie den Abbau recht­licher Hemm­nisse in beste­hen­den Geset­zen. Zwei Refe­ren­ten beleuch­te­ten bei der Ver­an­stal­tung am 23. Novem­ber 2016 im Reichs­tag unter­schied­liche As­pek­te des Holz­baus: Wäh­rend Jörg-Andreas Krüger vom World Wide Fund For Nature (WWF) einen Schwer­punkt auf die Öko­bi­lanz des Roh­stof­fes Holz sowie die Prä­mis­sen des Klima­schutz­planes legte, stellte Archi­tekt Martin Seelinger die prak­ti­schen Aspek­te und tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des Bauens mit Holz vor.

Die Bei­träge wurden von den an­we­sen­den Mit­glie­dern des Bun­des­tages sowie den Ver­tre­tern der Forst- und Holz­bran­che posi­tiv auf­ge­nom­men und ent­spre­chen­de Lösungs­an­sätze disku­tiert.

Den vollständigen Text der Presse­mit­tei­lung finden Sie z. B. unter: www.informationsdienst-holz.de.


Klimaschutzplan wird kritisch betrachtet

Klimaschutzplan für Wohnen und Bauen
Die großen Verbände der deutschen Immobilien­wirtschaft sehen vor­erst keine Grund­lage mehr für eine wei­te­re ver­trauens­volle Zusam­men­arbeit mit der Bundes­regie­rung im Bünd­nis für bezahl­bares Wohnen und Bauen. Hinter­grund ist der von der Bundes­regie­rung am 11. und 14. Novem­ber 2016 be­schlos­se­ne Klima­schutz­plan 2050, der ein kurz­fris­tig erhöh­tes Ein­spar­ziel für den Ge­bäu­de­sektor vor­sieht.

Bis Ende Januar 2017 soll mit den zuständigen Fach­minis­te­rien geklärt werden, in­wie­weit bei den Klima­schutz­zielen noch ein ge­mein­sa­mer Weg gefun­den werden kann. Hinter­grund ist die Ver­schär­fung der Ein­spar­ziele im Ge­bäu­de­sektor um 8 Mio. t CO2 bis zum Jahr 2030. Bis 2030 soll die CO2-Min­de­rung im Gebäu­de­sektor nun 66 bis 67 % gegen­über 1990 betra­gen. Das wird nach Anga­ben von Bundes­um­welt­minis­te­rin Dr. Barbara Hendricks über an­spruchs­volle Neu­bau­stan­dards, lang­fris­tige Sanie­rungs­stra­te­gien und die schritt­weise Abkehr von fossi­len Heizungs­sys­te­men geschehen.

Der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) fordert die Poli­tik zu mehr Effi­zienz bei den Themen Holz­ener­gie und Kaska­den­nut­zung auf. Mit Blick auf den Klima­schutz­plan 2050 will er die Energie­ein­spar­ver­ord­nung zu einer CO2-Ein­spar­ver­ord­nung weiter­ent­wi­ckelt sehen. Der DHWR vertritt die gesamte Wert­schöpfungs­kette Holz – ihre Bran­chen sind Teil der Kaska­de und im Bezug auf res­sour­cen­effi­zien­te Stoff­kreis­läufe bei­spiel­gebend für andere Sek­toren. Die Kaska­den­nutzung umfasst die Holz­verwen­dung von der Pellet­pro­duk­tion als ein­stu­fige Kaska­de bis hin zur Holz­werk­stoff- und Papier­erzeu­gung mit mehr­stu­fi­gen Kaska­den – bei­spiels­weise durch die Wieder­ver­wer­tung von Alt­holz bzw. Alt­papier.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie u. a. unter www.verband-crm.de (zur energetischen Nutzung von Holz) und www.verband-crm.de (zur Kaskadennutzung).


Januar bis September: 24,0 % mehr Baugenehmigungen

Chart Baugenehmigungen des Statistischen Bundesamtes Wiesbaden
Von Januar bis September 2016 wurde in Deutsch­land der Bau von ins­gesamt 276.300 Woh­nun­gen geneh­migt. Wie das Statis­ti­sche Bundes­amt (Desta­tis) weiter mit­teilt, waren das 24 % oder rund 53.500 Bau­geneh­mi­gungen für Woh­nungen mehr als in den ersten neun Monaten 2015.

Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es in den ers­ten neun Mona­ten eines Jah­res zuletzt im Jahr 1999 gege­ben (331.600). Von den in den ers­ten neun Mona­ten 2016 geneh­migten Woh­nun­gen waren 232.500 Neu­bau­woh­nun­gen in Wohn­ge­bäu­den (+21,5 % gegen­über dem Vor­jahres­zeit­raum). Dieser starke Zu­wachs zeigte sich vor allem in Mehr­fami­lien­häu­sern (+27,5 % bzw. +26.700 Woh­nun­gen). Die Anzahl geneh­mig­ter Woh­nun­gen in Zwei­familien­häu­sern stieg um 12,6 % bzw. 1.900 Woh­nun­gen und in Ein­fami­lien­häu­sern um 3,0 % bzw. 2.100 Woh­nun­gen. Ohne Berück­sich­ti­gung der Woh­nun­gen in Wohn­heimen stiegen die Bau­geneh­mi­gungen in neuen Wohn­gebäu­den um 16,8 %.

Die Genesis- und Destatis-Tabellen zu den Baugenehmigungen Januar bis September 2016 finden Sie unter www.destatis.de.


Sanierungspreis 2016 vergeben

Sanierungspreis 2016
Der Sanierungspreis 16 Holz wurde für die Sanie­rung des Komet­hofs in Salem-Neufrach (Bodensee­kreis) verge­ben. Die Verlei­hung des von der Rudolf Müller Medien­gruppe, Köln aus­ge­lob­ten Preises fand am 18. No­vem­ber in Köln statt.

Die Sanierung war ein Spagat zwischen den Wohn­an­for­de­rungen der Eigen­tü­mer­fami­lie und dem Denk­mal­schutz.

Das dreigeschossige Gebäude – zeitweise Gast­stätte, Schmie­de und Miet­wasch­küche – stammt in Teilen aus dem 13. Jahr­hun­dert und war zu­letzt durch eine Über­las­tung der Trag­kon­struk­tion und feh­len­de Ab­las­tung in seiner Stand­sicher­heit gefähr­det. Das Dach war an meh­re­ren Stellen sta­tisch verformt. Haus­schwamm und Braun­fäule hatten in Gemäuer und Gebälk gravie­ren­de Schä­den ange­rich­tet. Die aleman­nisch-roten Fach­werk­balken mussten auf­wen­dig von Acryl­farbe befreit und mit diffu­sions­offe­ner Lein­öl­farbe restau­riert werden. Zehn Pro­zent des Holz­fach­werks waren un­rett­bar ver­fault und wurden aus­ge­tauscht, 40 Prozent der Höl­zer waren in der Ober­fläche beschä­digt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sanierungspreis.de.


TERMINE

Messen und Veranstaltungen im Januar 2017

Logo DOMOTEX DOMOTEX
The world of flooring
14. – 17. Januar · Messe Hannover
Mehr Info unter www.domotex.de
Logo BAU BAU
Weltmesse für Architektur, Materialien und Systeme
16. – 21. Januar · Messe München
Mehr Info unter www.bau-muenchen.com
Logo imm cologne imm cologne
Die internationale Einrichtungsmesse
16. – 22. Januar · Messe Köln
Mehr Info unter www.imm-cologne.de
Logo Grüne Woche Internationale Grüne Woche
Ausstellung für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau
20. – 29. Januar · Messegelände Berlin
Mehr Info unter www.gruene-woche.de


BUCHTIPP

Handbuch Stationärmaschinen

Band 1: Hobeln und Fräsen

Handbuch Stationärmaschinen – Band 1: Hobeln und Fräsen
Von Guido Henn
2016
312 Seiten
Inkl. 2 Video DVD mit ca. 4 h Laufzeit
Format 27,5 x 23 cm
Gebunden
49,90 Euro
ISBN 978-3-86630-727-8
Erschienen bei Vincentz Network, Hannover
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Ausführlich und mit vielen Anwendungsbeispielen erläutert der Autor in diesem ersten Band die Ab­richt- und Dicken­hobel­maschi­ne sowie die Tisch­fräse. Das Buch zeigt Arbeits­weisen, Ein­stel­lungs­möglich­keiten und gibt wich­tige Hin­weise, worauf man schon bei der Kauf­ent­schei­dung und später beim Ar­bei­ten achten sollte.

Holz erkennen und benutzen

Das Nachschlagewerk für die Praxis – über 200 Holzarten und ihre Verwendung

Holz erkennen und benutzen
Von Helmut Künzel
2015
288 Seiten mit ca. 1.000 farbigen Abbildungen und Zeichnungen
Format 27,5 x 21 cm
Gebunden
42,- Euro
ISBN 978-3-86630-950-0
Erschienen bei Vincentz Network, Hannover.
Weitere Informationen unter www.holzwerken.net

Dieses umfangreiche, dennoch kompakte Lexikon der Holz­arten wurde für die Neu­aus­ga­be komplett über­arbei­tet und er­wei­tert.

Es stellt weit über 200 Holzarten auf jeweils einer Seite detail­liert vor und gibt dazu aus­führ­liche Infor­ma­tionen, die vor allem für Prak­tiker wich­tig sind: Ver­ar­bei­tungs­eigen­schaf­ten, Trock­nungs­ver­hal­ten, Wuchs­formen, Gewich­te, typische Ver­wen­dungen, gebräuch­liche Namens­varian­ten, mög­liche Gesund­heits­risiken. Jedes dieser Höl­zer ist farbig ab­ge­bildet, häufig ergänzt durch Ver­ar­bei­tungs­bei­spiele oder bota­ni­sche Detail­zeich­nungen. Wei­tere 200 Holz­arten sind in Kurz­form tabel­la­risch dar­ge­stellt.

Drei Regis­ter ermög­li­chen es, die Holz­arten nach­zu­schla­gen: Nach den deut­schen, den gebräuch­li­chen inter­natio­nalen sowie den wis­sen­schaft­lichen Namen.

Das 1x1 des Hausbaus

Der große Ratgeber für Neubau und Sanierung

Das 1x1 des Hausbaus
Von Bettina Rühm et al.
2015
208 Seiten mit zahlreichen farbigen Fotos
Kartoniert
24,95 Euro
ISBN 978-3-7667-2182-2
Erschienen im Callwey Verlag, München.
Weitere Informationen unter www.callwey.de

Zahlreiche Fragen rund um das große Thema Hausbau beant­wor­tet dieser Rat­geber. Er bietet dabei sowohl in der Ent­schei­dungs­phase vor Bau­be­ginn als auch wäh­rend der Aus­füh­rung wert­volle Unter­stüt­zung, damit das Ein­fami­lien­haus-Pro­jekt erfolg­reich verläuft.

Ein Autorenteam aus erfahrenen Architekten informiert in diesem Buch über alles, was man zu Neu­bau, Moder­ni­sie­rung und Sanie­rung wis­sen muss und er­klärt wich­tige Vor­gehens­weisen und Tech­ni­ken beim Bau­pro­zess.

Das Türenbuch

Fachwissen für Planung und Konstruktion

Das Türenbuch
Von Rüdiger Müller
2017
2., vollständig überarbeitete Auflage
Ca. 360 Seiten mit 400 Abbildungen und 135 Tabellen
Gebunden
ca. 69,- Euro
ISBN 978-3-8167-9770-8
Erschienen im Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.baufachinformation.de

In diesem Buch beschreibt der Autor die Anfor­de­rungen, Pla­nungen, Kon­struk­tions- und Ge­stal­tungs­grun­dsätze für Türen. Er beleuch­tet die Bran­chen­situ­ation und geht auf die Nor­mung und Kenn­zeich­nung von Türen ein. Schall-, Wär­me-, Ein­bruch-, Feuer- und Rauch­schutz werden aus­führ­lich be­han­delt. Wei­tere Kapi­tel sind typi­schen Schä­den und Rekla­ma­tio­nen sowie der Quali­täts­siche­rung und der VOB gewidmet.

Das Buch richtet sich an Archi­tekten, Bau­her­ren, Gut­achter, Be­hör­den und Tisch­ler sowie Türen­her­stel­ler im hand­werk­lichen und in­dus­triel­len Bereich.


Überleben Hausbau

Wie man das Projekt Eigenheim meistert – ein Ratgeber für Bauherren

Überleben Hausbau
Von Marc Ellinge und Birgit Schaarschmidt
ca. 03/2017
Etwa 130 Seiten mit zahlreichen Tabellen und Abbildungen
Kartoniert
ca. 34,- Euro
ISBN 978-3-8167-9788-3
Erschienen im Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart.
Weitere Informationen unter www.baufachinformation.de

Die Autoren geben in diesem Ratgeber einen umfas­sen­den Über­blick über alle As­pek­te des Haus­baus, ver­mit­teln Sicher­heit im Um­gang mit Para­gra­fen, Ver­trä­gen sowie Ver­trags­part­nern und ver­deut­li­chen zu jeder Zeit, dass die Rol­le des Bau­herrn wört­lich zu nehmen ist: Der Bau­herr fällt die Ent­schei­dun­gen, trägt die Ver­ant­wor­tung und die daraus resul­tie­ren­den Aus­wir­kungen.

Expertentipps machen dem Leser auf einen Blick er­sicht­lich, an wel­chen Stel­len beson­ders kri­ti­sche Frage­stel­lun­gen behan­delt werden. Sie er­leich­tern die Ent­schei­dungs­fin­dung, da stets über den Teller­rand hinaus weit in die Zukunft gedacht wird.

Ein umfang­reiches Glossar run­det den Rat­ge­ber ab und er­klärt alle Fach­begriffe.


BAUTIPP

Bundesregierung will Baurecht novellieren

Urbanes Gebiet
Eine Novelle des Baurechts soll den Stadt­planern neue In­stru­men­te zum Um­gang mit dem Zuzug an die Hand geben. Das Bundes­kabi­nett beschloss einen ent­sprechen­den Gesetz­ent­wurf auf Vor­schlag von Bun­des­bau­minis­terin Barbara Hendricks (SPD).

Herzstück der Reform ist die neue Gebiets­kate­gorie „Urba­nes Gebiet“, die neue Spiel­räume für den Woh­nungs­bau er­schlie­ßen soll. Neu gere­gelt werden sollen u. a. auch die Be­din­gungen für Sport­plätze.

Das neue urbane Gebiet soll das Miteinander von Wohnen und Ar­bei­ten in den Innen­stä­dten er­leich­tern und neue Mög­lich­kei­ten für den Woh­nungs­bau schaffen. Mit dem urba­nen Gebiet folge man dem Leit­bild einer Stadt mit kurzen Wegen, Arbeits­plät­zen vor Ort und einer guten sozia­len Mischung.

In urba­nen Gebie­ten darf dich­ter und höher gebaut werden als in den her­kömm­li­chen Misch­ge­bie­ten. Um den unter­schied­li­chen Nut­zungs­ansprü­chen von Gewer­be und Wohnen gerecht zu werden, sind für das urbane Gebiet auch höhe­re Lärm­immis­sions­werte durch gewerb­li­chen Lärm zuge­lassen.

Parallel zur Änderung des Bauplanungsrechts wurde daher auch eine Än­de­rung der TA Lärm be­schlos­sen. Zusam­men mit der Bau­rechts­novelle hat das Kabi­nett auch die Ände­rung der Sport­anla­gen­lärm­schutz­verord­nung beschlos­sen. Damit werden die Immis­sions­richt­werte für die abend­li­che Ruhe­zeit sowie die nach­mit­täg­li­che Ruhe­zeit an Sonn- und Feier­ta­gen um 5 dB(A) erhöht.

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie u. a. hier: Gesetzentwurf zur Umsetzung der Richt­linie 2014/52/EU im Städte­bau­recht und zur Stär­kung des neuen Zu­sam­men­lebens in der Stadt.


PRODUKT DES MONATS

MEISTER: Boden-Neuheiten 2017

MEISTER Wood-Powder Holzboden Lindura
Mit der Wood-Powder-Technologie und ihrer Um­set­zung brachte der Boden­belags­her­stel­ler MEISTER zur Haus­messe 2013 echte Produkt­revo­lu­tio­nen auf den Weg. Zur Saison 2017 er­fah­ren die Inno­va­tions­böden Lindura und Nadura und die MEISTER Design­böden eine um­fang­reiche Über­ar­bei­tung: Neue Struk­tu­ren, Far­ben und For­mate.

MEISTER Wood-Powder Holzboden Lindura naturgeölt
Das Wood-Powder-Sortiment Lindura:
Eine neue Mattlackierung macht das für einen Holz­boden ohne­hin schon sehr un­kompli­zier­te Lindura noch pflege­leich­ter, bei gleich­zei­ti­ger edler Er­schei­nung der Ober­flä­che. Zusätz­lich zur rus­ti­ka­len Aus­füh­rung stehen ab sofort auch die Sor­tie­rungen leb­haft und natur zur Ver­fü­gung – beide mit etwas ruhi­ge­rem Er­schei­nungs­bild. Bei Höl­zern der Natur-Sor­tie­rung kom­men erst­mals hel­le­re Wood Powder zum Ein­satz, mit dem Ergeb­nis einer kontrast­ärme­ren Gesamt­op­tik des Bodens. Auch die natur­ge­ölte Serie wurde deut­lich aus­ge­baut.

Nadura: Jetzt auch in quadratischem Format NQ 500

MEISTER Wood-Powder Holzboden Nadura
Das Wood-Powder-Sortiment Nadura:
Auch der steinharte, holzwarme Wood-Powder-Inno­va­tions­boden Nadura startet mit varian­ten­rei­chen Far­ben in die neue Kol­lektions­laufzeit.

Dekore MEISTER Nadura Fliesen
Insgesamt 16 Dekore umfasst die Kollektion NB 400 im be­kann­ten Groß­fliesen­format. Die beiden neuen Ober­flä­chen­struk­tu­ren Metallic und Rustic bringen neue Hap­ti­ken und Op­ti­ken ins Spiel. Neu in der Nadu­ra-Fami­lie ist das qua­dra­ti­sche Fliesen­format (NQ 500) 485 x 485 mm in acht moder­nen Far­ben wie Seiden­grau, Platin­grau oder Anthra­zit. Hier kommt ein neues Ver­rie­ge­lungs­sys­tem der Meister­Werke zum Ein­satz: Quadro­clic Plus. Mit diesem neuen Fold-Down-Sys­tem ist mit Nadura nun auch die klas­si­sche Kreuz­fugen-Ver­le­gung mög­lich. Nadura rückt damit op­tisch noch näher an die Flie­sen heran, hat aber den Vor­teil, dass es nicht ver­klebt werden muss, extrem bruch­fest und noch dazu fuß­warm ist.

Wohngesund und angesagt: Designboden Classic in neuem Format

MEISTER Designboden Classic
Designboden Classic
Im Segment der wohngesunden Designböden ist MEISTER Vor­reiter – von Beginn an kamen in keinem Design­boden Phtha­la­te oder son­stige schäd­li­che Weich­macher zum Ein­satz.
MEISTER Designboden Tecara
Designboden Tecara
Das gilt auch für die beiden er­wei­ter­ten bzw. kom­plett über­ar­bei­te­ten Kollek­tio­nen Design­boden Clas­sic und Design­boden Tecara.

Beim Design­boden Clas­sic be­kommt das kom­pak­te Kurz­dielen­for­mat 1.290 x 194 mm | DD 75 | DC 75 jetzt buch­stäb­lich Ver­stär­kung: Eine zusätz­li­che brei­te­re Version 1.290 x 245 mm | DD 85 er­mög­licht viel­fäl­tige Ge­stal­tungs­mög­lich­kei­ten. Im Design­boden Clas­sic sind das mehr­heit­lich authen­ti­sche Eiche-Nach­bil­dun­gen, die durch per­fek­te Syn­chron­poren in Optik und Haptik über­zeugen.



RUND UMS HOLZ

Nachschlagewerk „Baustoffe für den konstruktiven Holzbau“

Nachschlagewerk „Baustoffe für den konstruktiven Holzbau“
Das INFORMATIONSDIENST HOLZ spezial „Baustoffe für den kon­struk­ti­ven Holz­bau“ von Prof. Dr. Klaus­jürgen Becker und Akad. Direk­tor Bori­mir Rado­vic stellt ein Novum beim INFOR­MATIONS­DIENST HOLZ dar:

Das umfangreiche Nachschlagewerk von mehr als 500 Seiten erscheint nur als PDF-Datei und wird fünf Jahre lang regel­mäßig aktu­ali­siert, da Werke dieser Art in bau­recht­licher Hin­sicht einer pro­dukt­bezo­genen, regel­mä­ßi­gen An­pas­sung bedür­fen.

Die Produktübersicht wäre ohne die Zuarbeit der Baustoff­industrie nicht zu­stan­de gekom­men. Die betref­fen­den Unter­nehmen haben Material­kenn­werte zur Ver­fü­gung ge­stellt und infor­mie­ren die beiden Auto­ren über Än­de­rungen. Die Zu­ord­nung der Pro­duk­te zu den bau­recht­li­chen Anfor­de­rungen – wie etwa den Ge­bäu­de­klas­sen – ist ein wei­teres Ergeb­nis dieser Zusam­men­arbeit.

Jeden Nutzer des Buches wird über die Aktuali­sie­rungen in einem monat­li­chen News­letter, der unter informationsdienst-holz.de/newsletter/ bezo­gen werden kann, infor­miert.
Die PDF-Datei zum Download des Buches finden Sie unter informationsdienst-holz.de.